Frau mit Akne und Pickeln im Gesicht und am Rücken

Aknenarben entfernen

Was hilft gegen Pickelnarben? Heute gibt es verschiedene Methoden, um Aknenarben zu entfernen. Dazu gehören bspw. die Laserbehandlung, Microdermabrasion oder das chemische Peeling.

Die wichtigsten Infos auf einen Blick

Synonyme Aknenarben, Pickelnarben, Pickelmale
Therapiemöglichkeiten Laserbehandlung, Dermabrasion, Microdermabrasion, Operation, Kältebehandlung, Chemisches Peeling, Säurebehandlung, Kortison, Kollagen
Kosten je nach Behandlungsmethode und -umfang, ca. zwischen 50 EUR (Microdermabrasion) und 3.000 EUR (Laser)

Was sind Aknenarben?

Aknenarben sind unschöne Narben, die durch Pickel, Pusteln und Mitesser (Akne) entstehen. Zumeist treten sie bei Jugendlichen in der Pubertät auf, die Hauterkrankung kann allerdings auch bis ins hohe Erwachsenenalter andauern.


 

Wie kann man Aknenarben entfernen?

Akne und Pickel können Narben im Gesicht hinterlassen. Heute gibt es verschiedene Methoden, um Aknenarben zu entfernen. Dazu gehören bspw. die Laserbehandlung, Microdermabrasion oder das chemische Peeling.

 
Ein großer Teil der Menschen (85 Prozent) leidet mindestens einmal im Leben an Akne. Sie tritt vor allem während der Pubertät auf, da es in dieser Zeit zu hormonellen Schwankungen kommt. Mit zunehmendem Alter klingen bei der Mehrheit die Beschwerden meist vollständig wieder ab. 

Anders sieht es mit den Narben der Erkrankung aus, die viele Betroffene auch nach Jahren noch stark belasten. Aknenarben lassen sich jedoch in vielen Fällen erfolgreich behandeln. Wie genau die Behandlung von Aknenarben erfolgt, hängt von der Art und Ausprägung der Narben ab. Wir erklären Ihnen im Folgenden, wie Sie Aknenarben entfernen lassen können.

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Was ist Akne?

Akne ist eine der am häufigsten vorkommenden Hauterkrankungen, die vor allem während der Pubertät auftritt. Die Krankheit äußert sich durch Pickel, Pusteln und Mitesser (Komedonen) insbesondere im Gesicht. In einigen Fällen sind auch andere Körperpartien wie Rücken oder Dekolleté betroffen. Wie stark die Beschwerden ausfallen, ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

Nahezu alle Jugendlichen leiden vorübergehend an Akne, wenn auch in sehr unterschiedlicher Ausprägung. Damit ist Akne die häufigste Hauterkrankung weltweit. Neben der pubertären Akne vulgaris - der sogenannten "gewöhnlichen Akne" - gibt es aber noch weitere Akneformen. Dazu zählen beispielsweise die “Kosmetik-Akne” und die “Chlor-Akne”, die bei Hautkontakt mit reizenden Substanzen entstehen können. Bei der sogenannten “Medikamenten-Akne” und der “Doping-Akne” kommt es durch die Einnahme bestimmter Präparate zu einer Hautreaktion.

Weitere Akneformen sind die sogenannte “Mallorca-Akne”, ausgelöst durch UV-Strahlung, sowie die “Neugeborenen-Akne” im Säuglingsalter. Je nach Form und Ursache kann Akne prinzipiell in jedem Alter auftreten.

Die verschiedenen Akneformen auf einen Blick:

Akne abhängig vom Alter:

  • Acne neonatorum: Bei Neugeborenen
  • Acne infantum: Im vorpubertären Kindesalter (ab dem 3. Lebensmonat)
  • Acne tarda: Im fortgeschrittenen Erwachsenenalter (ab dem 25. Lebensjahr)

 
Durch äußere Einflüsse verursachte Akneformen:

  • Acne aestivalis („Mallorca-Akne“): Durch UV-Einwirkung ausgelöst, bei der eine Reaktionen der freien Radikale mit den Lipiden aus fetthaltigen Cremes oder Kosmetika entzündungsfördernde Substanzen produzieren.
  • Acne cosmetica: Bei Anwendung komedogener Kosmetika.
  • Acne medicamentosa: Durch Medikamente ausgelöst (barbiturat-, lithium- oder kortikosteroidhaltige Medikamente, Anabolikamissbrauch, Überdosierung von Vitamin B6, B12, D2)
  • Acne venenata („Kontaktakne“): bspw. ausgelöst durch Chlor, Öl oder Teer.
  • Acne inversa: Schwere Entzündung der Talgdrüsen und Terminalhaarfollikel.

 
Akne je nach Ausprägung/Schweregrad:

  • Acne comedonica: Es treten Komedonen (Mitesser) und höchstens wenige, leichte Entzündungen (Papeln) auf. I.d.R. keine Narbenbildung.
  • Acne papulo-pustulosa: Hier dominieren Papeln und Pusteln. Entzündungen und dadurch Narbenbildungen sind möglich. 
  • Acne conglobata: Zusätzliche Auftreten von Fistelkomedonen und Knoten. Risiko von erheblichen Vernarbungen erhöht.

Abb.: Körperstellen, die von Akne betroffen sein können

Akne: Vorkommen & Häufigkeit - Ein Überblick:

  • Ca. 85 Prozent der Bevölkerung leidet einmal im Leben an Akne
  • Akne tritt vorwiegend ab dem 11. Lebensjahr auf.
  • Nahezu 100 Prozent der Jugendlichen haben Akne.
  • 60 Prozent der Jugendlichen haben die harmlose Form der Akne (wenige Mitesser und Pickel). Bis spätestens 30 Jahre klingen diese Symptome meist wieder ab.
  • Bei 40 Prozent der Jugendlichen treten behandlungsbedürftige Akneformen (klinische Akne) auf.
  • Mit insgesamt 22 Prozent bis 32 Prozent zählt die klinische Akne zur häufigsten dermatologischen Diagnose und mit 1,1 Prozent zu einem der häufigsten Gründe für Arztbesuche weltweit.

Quelle: www.aerzteblatt.de

Ursachen von Akne

Die häufigste Form von Akne ist die Akne vulgaris, auch "gewöhnliche Akne" genannt. Sie entsteht durch hormonelle Veränderungen, die der Körper während der Pubertät durchlebt. Es kommt in dieser Zeit zu einer verstärkten Produktion von Androgenen. Diese männlichen Geschlechtshormone kommen nicht nur bei Männern vor, sondern in geringerem Maße auch bei Frauen. Die unterschiedliche Hormonproduktion erklärt auch, warum Jungen in der Regel stärker von Akne betroffen sind als Mädchen.

Bedingt durch die Androgene kommt es zu einer vermehrten Talgproduktion und einer Verhornungsstörung im Bereich der Haut. Der überschüssige Talg kann über die Hautporen nicht abgegeben werden, da das Hornmaterial die Ausgänge verschließt. So bilden sich Mitesser, entzündliche Pickel und in schweren Fällen auch bleibende Verdickungen.

Eine hormonell bedingte Akne kann auch in anderen Lebensabschnitten auftreten, wenn der Hormonhaushalt vorübergehend aus dem Gleichgewicht gerät. Das ist zum Beispiel während der Schwangerschaft, in den Wechseljahren oder nach dem Absetzen der Anti-Baby-Pille der Fall. Auch erbliche und psychische Faktoren können die Entstehung von Akne begünstigen.

Andere Akneformen wie die Chlor-Akne, die Kontakt-Akne oder die Kosmetik-Akne beruhen auf einer allergischen Reaktion. Medikamente können ebenfalls allergische Reaktionen auslösen, aber auch die Talgproduktion der Haut beeinflussen. Das betrifft beispielsweise Kortisonpräparate, Anabolika, Psychopharmaka und bestimmte Präparate zur Krebsbehandlung.

Neben den bereits genannten ursächlichen Faktoren für Akne tragen einigen Studien nach auch die Ernährung (Nahrungsmittel mit hohem hyperglykämischen Index) sowie Nikotinkonsum zur Dauerhaftigkeit und Verstärkung der natürlichen Akneverläufe bei.

Folgende Faktoren sind bei der Entstehung von Akne beteiligt:

  • Überfunktion der Talgdrüsen
  • Verhornungsstörung im Talgdrüsengang
  • Überbesiedlung mit Bakterien (Propionibacterium acnes)
  • Entzündungsreaktion

 

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Wie entstehen Aknenarben?

Gesicht mit Aknenarben

Akne kann in schweren Fällen bleibende Narben hinterlassen, die auch nach Jahren nicht abklingen. In der Regel entstehen solche Aknenarben entweder, wenn eine schwerwiegende Akneform auftritt oder wenn die Betroffenen Mitesser und Pickel selber ausdrücken und dabei unbeabsichtigt Entzündungen verursachen. Die Entzündungen führen zu Schäden am Bindegewebe der Haut. Beim Wiederaufbau wird die Haut oftmals nicht vollständig wiederhergestellt, sondern durch verhärtetes Narbengewebe ersetzt. Auch eine unprofessionelle Aknebehandlung kann solch bleibenden Narben verursachen.

Aknenarben erscheinen zunächst rot und verwandeln sich mit der Zeit in weiße Verhärtungen. Je nach Ausprägung unterscheidet man dabei zwischen atrophischen und hypertrophen Aknenarben. Als atrophische Aknenarben werden nach innen eingezogene Narben bezeichnet, die bei Akne besonders häufig vorkommen. Sie entstehen durch anhaltende Eiterungen und Entzündungen im Bereich der Haut.

Hypertrophe Aknenarben sind eine spezielle Narbenform, die vor allem bei Menschen mit einer entsprechenden genetischen Veranlagung auftreten. Es bilden sich sichtbare Verdickungen, oftmals verbunden mit Schmerzen oder Juckreiz. Hypertrophe Aknenarben entstehen vor allem im Bereich von Schultern und Dekolleté.

Formen von Aknenarben auf einen Blick:

  • Atrophische Aknenarben: Nach innen gezogene / tiefer liegende Narben
  • Hypertrophe Aknenarben: Von der Haut abstehende Narben / sichtbare Verdickungen

 

Neben der Akneform spielen auch weitere Faktoren eine Rolle bei der Entstehung von Aknenarben. Hierzu gehören bspw. der individuelle Hauttyp und das Alter des Betroffenen. Bei älteren Menschen etwa ist die Regenerationsfähigkeit der Haut vermindert, sodass Aknenarben hier eine häufigere Folge der Erkrankung sind, als bei jüngeren Patienten.

Gehen Aknenarben von allein zurück?

Aknenarben können sich mit der Zeit wieder zurückbilden oder zumindest verblassen. Dies ist allerdings nicht bei allen Betroffenen der Fall. Gerade in schweren Krankheitsfällen bleiben oftmals stark ausgeprägte Aknenarben zurück.

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Behandlung von Aknenarben: Wie sich Aknenarben entfernen lassen

Für die Behandlung von Aknenarben stehen dem Dermatologen verschiedene Methoden zur Verfügung, die er in Abhängigkeit vom individuellen Befund auswählt. Welche Therapieform jeweils am besten geeignet ist, hängt unter anderem vom Alter, Hauttyp und Ausmaß der Beschwerden ab.

Meistens ist es sinnvoll, mit den Eingriffen zur Aknenarbenbehandlung zu warten, bis die Akne vollständig abgeklungen ist.

Übersicht der Behandlungsmöglichkeiten von Aknenarben:

  • Laserbehandlung
  • Dermabrasion oder Microdermabrasion
  • Operation / Chirurgische Narbenkorrektur
  • Kältebehandlung / Vereisung
  • Chemische Peelings
  • Säurebehandlung / Fruchtsäure
  • Unterspritzung mit Kortison
  • Injektion von Kollagen
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Laserbehandlung gegen Aknenarben

Laser
Indikation hypertrophe und atrophische Aknenarben
Dauer CO2-Laser 1-2 Sitzungen, Fraxel-Laser mehrere Sitzungen
Kosten CO2-Laser: ca. 2.000 - 3.000 EUR, Fraxel-Laser: ca. 400 - 750 EUR

 
Im Rahmen einer Lasertherapie lassen sich sowohl hypertrophe als auch atrophische Aknenarben erfolgreich behandeln. Der Dermatologe verwendet dabei verschiedene Laserarten (bspw. ablativ mit CO2-Laser oder Erbium-Laser; nicht-ablativ mit Fraxel-Laser oder Pixel-Laser), um überschüssiges Narbengewebe abzutragen und die Bildung von gesundem Bindegewebe anzuregen. Die Behandlung umfasst in der Regel mehrere Einzelsitzungen im Abstand von jeweils etwa einem Monat. 

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Narben lasern

 

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Dermabrasion und Microdermabrasion gegen Aknenarben

Dermabrasion / Microdermabrasion
Indikation hypertrophe und atrophische Aknenarben
Dauer Microdermabrasion: ca. 10-12 Sitzungen à 15-30 Minuten
Kosten Microdermabrasion: ca. 50-150 EUR je Sitzung; Dermabrasion: ca. 400 - 1200 EUR

 
Bei der Dermabrasion und der Microdermabrasion handelt es sich im Schleifverfahren, mit deren Hilfe überschüssiges Haut- und Narbengewebe abgetragen wird. So entsteht ein glattes, einheitliches Hautbild. Bei der Dermabrasion arbeitet der Hautarzt mit einer rotierenden Fräse, bei der Microdermabrasion hingegen mit feinsten Kristallen. 

Die Microdermabrasion zählt zu den schonendsten Behandlungsformen gegen Aknenarben, erfordert allerdings auch mehrere Sitzungen für einen sichtbaren Behandlungserfolg. Die Dermabrasion wird eher bei größeren und scharfkantigen Narben eingesetzt.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Microdermabrasion gegen Narben

 

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Aknenarben Operation (Ausstanzen)

OP
Indikation v.a. atrophische Narben
Dauer eine Sitzung, Dauer abhängig von Behandlungsumfang
Kosten je nach Behandlungsumfang / Anzahl der Narben, ca. ab 600 EUR

 
Große Aknenarben können chirurgisch behandelt werden, wenn eine äußerliche Therapie nicht Erfolg versprechend ist. In diesem Fall wird das narbige Gewebe unter örtlicher Betäubung oder gegebenenfalls auch unter Vollnarkose entfernt (bspw. mittels Punch-Biopsie). Anschließend erfolgt gegebenenfalls eine weiterführende Behandlung. Bei der chirurgischen Entfernung von Aknenarben können neue Narben entstehen, die jedoch in aller Regel weit weniger ausgeprägt sind. Wichtig ist, dass direkt nach der OP mit der geeigneten Narbenpflege begonnen wird.

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Kältebehandlung / intraläsionale Kryotherapie von Aknenarben

Kryotherapie
Indikation hypertrophe Aknenarben, frische Narben, Keloide
Dauer je nach Umfang, ca. 2 - 8 Sitzungen mit einem Abstand von jew. 4 Wochen. Ergebnisse nach 3 - 6 Monaten abschätzbar.
Kosten je nach Behandlungsumfang

 
Die Kältebehandlung (Kryotherapie oder Vereisungsbehandlung) wird häufig bei gröberen Narben angewandt, um diese gezielt abzutragen. Der Dermatologe vereist dabei das Narbengewebe unter Verwendung von flüssigem Stickstoff. Das Gewebe stirbt ab und kann anschließend chirurgisch entfernt werden. Im Rahmen einer Kältetherapie lassen sich grobe Vernarbungen oft in einem einzigen Eingriff entfernen. Bei Bedarf sind auch wiederholte Behandlungen möglich.

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Chemische Peelings / Säurebehandlungen / Fruchtsäure bei Aknenarben

Chemische Peelings
Indikation atrophe Aknenarben
Arten verschiedene Eindringtiefen unterschiedlicher Präparate, abhängig von Fruchtsäureanteil: Präparate für zu Hause (bis 12 %), Anwendung bei einer Kosmetikerin (bis 40 %), Behandlung beim Hautarzt (bis 70 %)
Dauer mehrere Sitzungen / Anwendungen
Kosten je nach Art, Behandlungsumfang und Anzahl der Sitzungen, ab ca. 60 EUR pro Sitzung

 
Chemische Peelings wirken nicht wie mechanische Peelings an der Hautoberfläche, sondern dringen bis in die tieferen Gewebeschichten ein (bis zu 0,45 mm). Dort sollen sie eine schnelle Hauterneuerung unterstützen. Die Peelings enthalten Wirkstoffe wie Fruchtsäure (AHA) oder Trichloressigsäure (TCA), die die Haut vorübergehend schädigen und dabei auch Nebenwirkungen verursachen können. Dazu zählt beispielsweise länger andauernde Rötungen oder Pigmentverschiebungen. Aufgrund der aggressiven Wirkungsweise werden tiefgehende chemische Peelings in der Regel nur bei schweren Vernarbungen und unter Vollnarkose angewandt.

Säurebehandlungen oder Säurepeelings, die weniger tief in die Haut eindringen (ca. 0,06 mm) werden nicht nur gegen Aknenarben eingesetzt, sondern auch zur Behandlung von Akne selbst. Meist kommen dabei Fruchtsäuren mit einem festgelegten Säuregehalt zum Einsatz. Das Peeling trägt die obersten Hautschichten ab, glättet die Haut und regt die Zellerneuerung an. Säurepeelings mit niedrigem Säureanteil können von Betroffenen auch eigenständig angewandt werden. Eine professionelle Behandlung durch den Dermatologen oder Kosmetiker bietet allerdings die Möglichkeit, mit hochwirksamen Präparaten sehr viel gezielter auf die individuellen Hautprobleme einzugehen.

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Injektion von Kollagen / Filler gegen Aknenarben

Kollagen
Indikation atrophe Aknenarben
Dauer mehrere Sitzungen im Abstand von ca. 6 - 12 Wochen
Kosten je nach Behandlungsumfang

 
Kollagen, Hyaluronsäure oder Eigenfett wird bei atrophen Aknenarben eingesetzt, um die eingesunkenen Hautpartien anzuheben und so das Hautbild gleichmäßiger erscheinen zu lassen. Der Dermatologe injiziert das Kollagen (oder einen anderen Filler) gezielt in die Narbe, bis diese aufgefüllt ist und die Hautoberfläche ein ebenmäßiges Niveau erreicht.

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Aknenarben-Unterspritzung mit Kortison

Kortison
Indikation hypertrophe Aknenarben, Keloide
Dauer je nach Behandlungsumfang mehrere Sitzungen notwendig
Kosten je nach Behandlungsumfang

 
Zur Unterspritzung von herausstehenden (hypertrophen) Aknenarben können verschiedene Substanzen eingesetzt werden. Bewährt hat sich hier vor allem Kortison. Das Kortison hemmt aktiv die Neubildung von Narbengewebe. Das bereits vorhandene Narbengewebe stirbt ab und lässt die Narbe flacher erscheinen. Da der Körper kein neues gesundes Gewebe bildet, bleiben die Aknenarben allerdings auch nach der Kortisonbehandlung sichtbar.

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Welche Behandlungsmethode kommt für mich infrage?

Sprechen Sie mit Ihrem Hautarzt über die geeignete Methode zur Behandlung Ihrer Aknenarben. Erst nach einer genauen Analyse Ihrer individuellen Situation kann ein geeigneter Behandlungsplan aufgestellt werden.

 

Bei der Behandlung von Aknenarben gibt es keine allgemeingültige Vorgehensweise. Welche Behandlungsformen im individuellen Fall infrage kommen, hängt von vielen Faktoren ab - unter anderem von der Ausprägung und Tiefe der Narben. In aller Regel entscheidet sich der Dermatologe aber für eine Kombination aus mehreren Verfahren. So können kleinere Narben beispielsweise zunächst operativ entfernt und anschließend mit Fillern angehoben werden. Im Anschluss erfolgt dann gegebenenfalls eine oberflächliche Laserbehandlung oder Microdermabrasion.

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Zu welchem Arzt muss ich für die Behandlung meiner Aknenarben gehen?

Für eine Beurteilung und Behandlung Ihrer Aknenarben sollten Sie einen Dermatologen oder Plastisch-Ästhetischen Chirurgen, der sich auf Narbenbehandlungen spezialisiert hat, aufsuchen. Erst nach einer gründlichen und fachlichen Anamnese und Untersuchung der Narben kann ein geeigneter Therapieplan erstellt und dessen Erfolg im Behandlungsverlauf kontrolliert werden. 

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Aknenarben entfernen: Kosten & Krankenkasse

In besonders schweren Fällen werden die Kosten der Narbenbehandlung von Krankenkassen übernommen. Hierbei handelt es sich um Narben, die den Betroffenen in psychischer und/oder physischer Hinsicht stark beeinträchtigen (bspw. Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen). 

Aknenarben werden in vielen Fällen allerdings als ein rein kosmetisches Problem angesehen, sodass deren Behandlungskosten häufig nicht von den Krankenkassen übernommen werden. 

Es ist allerdings ratsam in jedem individuellen Fall nach einer möglichen Kostenübernahme durch die Krankenkasse beim behandelnden Arzt sowie bei der eigenen Krankenkasse nachzufragen. 

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Was kann ich selber gegen Aknenarben tun?

Gesicht eincremen

Aknenarben entstehen häufig durch unsachgemäßes Ausdrücken von Pickeln und Mitessern. Betroffene sollten diese daher nicht selber entfernen, sondern lieber eine professionelle Aknebehandlung vom Dermatologen durchführen lassen. In schweren Fällen empfiehlt es sich, die Akne möglichst frühzeitig medizinisch behandeln zu lassen.

Bei unreiner Haut kann auch eine regelmäßige professionelle Ausreinigung Aknenarben vorbeugen. Frauen sollten sich täglich abschminken, da das Make-up die Poren verstopfen kann. Außerdem ist es für Betroffene wichtig, schädliche Umwelteinflüsse wie Rauchen, Stress, Sonneneinstrahlung und reizende Kosmetika möglichst zu meiden. Für die tägliche Hautpflege sind pH-neutrale Produkte besser geeignet.

Um die Entstehung von Aknenarben im Vorfeld zu vermeiden bzw. zu reduzieren gibt es eine wichtige Regel: Pickel nicht selbst ausdrücken! Hierdurch entstehen Verletzungen und Entzündungen in der Haut, die wiederum zu Narben führen (Kollagen-Schäden).

Im Folgenden haben wir für Sie verschiedene Maßnahmen und Tipps zusammengetragen, die in erster Linie helfen können, die Akne selbst zu behandeln und somit im weiteren Verlauf der Entstehung von Narben vorzubeugen. 

Sollten Sie an einer schweren Form der Akne leiden, raten wir Ihnen an dieser Stelle einen Hautarzt aufzusuchen. Die hier genannten Maßnahmen können in einigen Fällen eine Besserung der Akne bewirken, jedoch sollte eine effektive Aknebehandlung stets individuell und unter Aufsicht eines Arztes erfolgen. 

Tipps zur Vorbeugung von Aknenarben / Tipps gegen Akne:

  1. 1. Zu allererst

    Beginnen Sie frühzeitig mit geeigneten Maßnahmen. Je früher die Behandlung der Aknenarben erfolgt, desto erfolgversprechender ist sie.

  2. 2. Zum Hautarzt gehen

    Vor allem bei schweren Verläufen der Akne sollten Sie sich nicht scheuen einen Hautarzt aufzusuchen. Dieser kann Ihr Hautbild analysieren und gemeinsam mit Ihnen eine geeignete Behandlung planen.

  3. 3. Benzoylperoxid

    Benzoylperoxid bei nicht zystischer Akne bzw. bei leichten bis mittelschweren Formen: Der Wirkstoff Benzoylperoxid scheint einigen Studien nach eine Wirkung gegen Pickel und Mitesser zu zeigen (Quelle). Das Präparat ist als Gel, Lotion oder Creme frei verkäuflich verfügbar. Benzoylperoxid sorgt für eine Förderung der Abstoßung der obersten Hautschicht. Hierdurch kann produzierter Talg besser abfließen. Daneben wirkt Benzoylperoxid antibakteriell. Im Gegensatz zu Antibiotika entstehen hier auf Dauer keine Resistenzen bei den verantwortlichen Bakterien.

  4. 4. Retinoide (äußere Anwendung)

    Retinoide helfen dabei abgestorbene Hautzellen zu entfernen und die Zellerneuerung zu beschleunigen. Produkte mit Retinoiden sind sowohl ohne als auch mit Rezept erhältlich. Zu den rezeptpflichtigen Präparaten gehören Adapalen, Isotretinoin und Tretinoin. Retinoid-Cremes sollten am besten über Nacht aufgetragen werden, nachdem Sie das Gesicht gewaschen und getrocknet haben.

  5. 5. Teebaumöl

    Teebaumöl wirkt antibakteriell. Tragen Sie ein geeignetes Präparat gezielt auf die einzelnen Pickel auf und lassen Sie es über Nacht einwirken. Bei Teebaumöl ist allerdings auch Vorsicht angeraten, da der Wirkstoff zu Nebenwirkungen wie Hautrötungen und Jucken führen kann. Sollten Sie derartige Nebenwirkungen bei sich feststellen, brechen Sie die Behandlung ab. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung rät zu einer Begrenzung der Teebaumöl-Konzentration von 1% in freiverkäuflichen Präparaten (Quelle).

  6. 6. Antibiotika

    Äußerlich angewendete Antibiotika können entzündliche Akneformen mildern. Allerdings sind diese Präparate rezeptpflichtig. Die Therapie mit Antibiotika-Salben dauert mehrere Wochen und zeigt nach 3 bis 6 Monaten erste Erfolge. Da jedoch zunehmend das Problem von Resistenzbildungen bei Bakterien besteht und gerade bei einer systemischen Anwendung von Antibiotika zahlreiche Nebenwirkungen entstehen können, sollte eine Antibiotika-Therapie keine dauerhafte Lösung sein (Antibiotika eignen sich demnach nicht für wiederholte Langzeittherapien).

  7. 7. Regelmäßig Gesicht waschen

    Waschen Sie sich am besten morgens und abends und falls Sie stark schwitzen das Gesicht und die betroffenen Stellen. Verwenden Sie hierfür ein mildes Reinigungsmittel mit einem pH-Wert, der zum Milieu der Haut passt (5,5). Achten Sie dabei auch darauf, nicht zu fest zu schrubben, sondern machen Sie leichte, kreisende Bewegungen. Achten Sie jeden Abend darauf, das Make-up gut zu entfernen.

  8. 8. Sonnenschutz

    Gehen Sie nicht zu viel in die direkte Sonne und verwenden Sie genügend Sonnenschutz. Viele der in Aknemedikamenten oder -cremes enthaltenen Wirkstoffe bewirken, dass die Haut empfindlicher auf UV-Strahlen reagiert (bspw. bei Benzoylperoxid, Salicylsäure, Doxycyclin oder Isotretinoin).

  9. 9. Rauchen einstellen / reduzieren

    Nikotin verengt Ihre Blutgefäße und entzieht der Haut somit Sauerstoff. Dieser ist jedoch für eine schnelle und komplikationslose Heilung der Haut wichtig. Rauchen kann somit die Heilung von entzündlichen Pickeln verlangsamen.

  10. 10. Ernährung

    Zwar gibt es bislang keinen nachgewiesenen Zusammenhang zwischen der Ernährung bzw. bestimmten Lebensmitteln und dem Auftreten von Akne, jedoch ist eine ausgewogene Ernährung sowohl für den Körper als auch Ihre Haut gesundheitsfördernd. Studien zufolge kann es einen Zusammenhang zwischen Nahrungsmitteln mit hohem hyperglykämischen Index und dem Verlauf der Akne geben. Generell “gute” Lebensmittel bzw. Nährstoffe für die Haut sind Omega-3-Fettsäuren (bspw. in Lachs enthalten). Diese fördern die Produktion von Prostaglandin. Zink reduziert Entzündungen und Vitamin A enthält Antioxidantien. 

  11. 11. Zu guter Letzt

    Alle hier genannten Maßnahmen sind keine “Wundermittel”, bei denen Akne über Nacht verschwindet. Aus diesem Grund ist - auch wenn es nicht leicht fällt - immer Geduld gefragt. Eine erfolgreiche Aknebehandlung braucht Zeit und schlägt bei jedem unterschiedlich gut an.

 

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Quellen: www.netdoktor.de | www.dr-hilton.de | www.dred.com | 
www.aesthetix.de | www.drbresser.de | www.aerzteblatt.de

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